Statt dass der Stundenzeiger auf der Armbanduhr anzeigt, wie die Zeit vergeht, wird die Stunde in einem Sichtfenster mit einer Zahl angezeigt. Nach  60 Minuten springt die Zeit – aus der 7 wird die 8 oder aus der 11 die 12.

Sprungziffer


Die digitalen Anzeigen einer Pallweber springen seit ihrer Erfindung im 19. Jahrhundert auf ganz eigene Art.
Der Erfinder hatte seinem Uhrwerk, wie es in der deutschen Patentschrift heisst, «vier Zähne ausgebrochen». Statt die zum Sprung benötigte Energie in einem zweiten Federhaus zwischenzuspeichern, lief eine Pallweber mit der «Zahnlückentechnik»: Das Drehmoment wirkt einmal in der Stunde unmittelbar auf die Scheibe der Anzeige. Damit die Pallweber genug mechanische Kräfte für den Sprung innerhalb einer Sekunde aufbringt, ist auch heutzutage grosses Horlogerhandwerk erforderlich. Josef Pallweber arbeitet mit ausgewählten Ateliers im Jurabogen zusammen.